Projekte

Publikationen

Gregorianik unterm Hakenkreuz
Wie ist man zur NS-Zeit mit dem Gregorianischen Choral verfahren? Laut Peter Wagner war der Gregorianische Choral jüdischen Ursprungs, was den Nazis sicher nicht geheuer war. Andererseits waren mit dem Gregorianischen Choral die ersten Quelle musikalischer Notation auf „deutschem Boden“ entstanden. – Eine Untersuchung wie menschenverachtende, rassistische Ideologie die Dinge so lange verzerrt, bis sie passen.

Paläographische und historische Unterschung der neumierten Differentiae im Appendix von Mscr. Dresd. A199
Der Codex Mscr. Dresd. A199 enthält auf den letzten beiden Seiten Neumen. Dort sind allerdings keine Gesänge neumiert, sondern Doxologien. Diese Seite werden erstmalig untersucht. Sie werden in den Kontext des Psalmensingens am Übergang vom solistischen zum chorischen Singen gestellt.

Vorlesungen

Musik und Raum
Vorlesung im Rahmen des Musikgeschichtsunterricht an der Kirchenmusikhochschule Dresden. – (Do, 8-9.30) Der Begriff „Klangraum“ lässt zunächst offen, ob es sich um architektonische oder skalische Fragen handelt. Wer also die wechselseitige Entwicklung von „Musik und Raum“ nachzeichnet, wird unweigerlich auf verschiedene Felder einer Geschichte von Klanglichkeit gelangen. In einem chronologischem Durchgang wird eine Geschichte der Klanglichkeit anhand von Architektur gezeichnet.

Kompaktkurs Musikgeschichte
Vorlesung im Rahmen des C-Fernkurses an der Kirchenmusikhochschule Dresden. – Kantoren sind in musikhistorischen Fragen oftmals die einzigen Ansprechpartner für musikalische Laien; zumal ihre Arbeit ohne eine historische Einordnung der aufzuführenden Stücke oder Werke kaum möglich ist. Anhand einiger ausgewählter Beispiele werde Zugänge aufgezeigt, die Kantoren eine musikhistorisch fundierte Arbeit ermöglichen sollen.